< Vorheriger Artikel
24.06.2011

Körber sucht Investor für Paper Systems

Die Körber-Gruppe wird sich im Rahmen ihrer langfristigen Unternehmensstrategie für mehr profitables Wachstum neu aufstellen. Um den Fokus auf wachstumsstarke Zukunftsmärkte zu schärfen, hat der Körber-Vorstand den Verkauf von Unternehmen beschlossen, die nicht mehr Kerngeschäft sind.

Deshalb wird Körber die Unternehmen E.C.H. Will, Pemco und Kugler-Womako, die zur Körber PaperLink Gruppe gehören, an einen geeigneten Investor veräußern. Der Aufsichtsrat wurde gestern über die Pläne informiert. Mit den jetzt vorgesehenen  Portfolioveränderungen schafft die Körber-Gruppe die Voraussetzungen für die Konzentration auf das profitable Kerngeschäft und die Expansion in neue Märkte.

Die drei Unternehmen, die als Paper Systems eng zusammenarbeiten, beschäftigen insgesamt rund 440 Mitarbeiter und kamen 2010 auf ein Umsatzvolumen von über 100 Mio. €. Alle drei haben mit ihrer Technik starke Marktpositionen und gehören in ihren jeweiligen Geschäftsfeldern zu den führenden Unternehmen. Sie haben sich seit der Wirtschaftskrise erfolgreich entwickelt.

Für die Paper Systems soll nun ein neuer Eigentümer gefunden werden, mit dem diese positive Entwicklung langfristig fortgesetzt werden kann. Einen konkreten Zeithorizont gibt es dabei noch nicht. Zwar strebt Körber einen zügigen Verkauf an, wichtiger ist jedoch, dass der bestmögliche Investor für die Unternehmen gefunden wird.

Körber PaperLink als Sparte bleibt Teil der Körber-Gruppe. Sie wird sich auf ihre Kompetenzen in den Bereichen Tissue, Hygiene, Mailing Solutions sowie Production Logistic konzentrieren und diese weiter ausbauen.