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09.06.2017

Mit Innovationen 4.0 auf Wachstumskurs

Konzernergebnis auf 171 Mio. Euro gestiegen / Konzernauftragseingang mit 2.357 Mio. Euro auf Rekordhoch / Konzernumsatz lag dank erfolgreichem operativem Geschäft bei 2.215 Mio. Euro // Innovationen 4.0: Digitale Lösungen für Kundenerfolg // Strategische Akquisitionen als Bausteine für nachhaltiges Wachstum

Der internationale Technologiekonzern Körber setzte seinen strategischen Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2016 erfolgreich fort. Mit digitalen Lösungen und Angeboten rund um Industrie 4.0 und Digitalisierung – kurz mit „Innovationen 4.0“ – unterstützt Körber seine Kunden auf dem Weg in die vernetzte Zukunft.

Wachstum durch starken Fokus auf zukunftsgerichtete Technologien und Innovationen - der Körber-Konzern setzt seinen Erfolgskurs fort. Der Konzern steigerte seinen Auftragseingang um mehr als sieben Prozent auf 2.357 Mio. Euro (Vorjahr: 2.191 Mio. Euro) – einen Rekordwert in der Konzerngeschichte. Der Konzernumsatz lag dank des erfolgreichen operativen Geschäfts im Geschäftsjahr 2016 bei 2.215 Mio. Euro (Vorjahr: 2.317 Mio. Euro). Der Rückgang der Umsätze um rund 4 Prozent ist ausschließlich in den Portfolioveränderungen des Vorjahres begründet. Das Ergebnis stieg um 21 Prozent auf 171 Mio. Euro (Vorjahr: 141 Mio. Euro). Dieses Ergebnis entspricht einer Umsatzrendite von mehr als sieben Prozent (Vorjahr: sechs Prozent). Der Jahresüberschuss belief sich auf 60 Mio. Euro (Vorjahr: 34 Mio. Euro).

Ein wesentlicher Baustein für das fortgesetzte Wachstum ist der Fokus auf digitalen Innovationen: „Wir bauen im gesamten Konzern unser Wissen, unsere Technologien und die Anwendungsmöglichkeiten rund um die Digitalisierung kontinuierlich zu einer weiteren Kernkompetenz aus“, betont Stephan Seifert, Vorstandsvorsitzender der Körber AG. „Wir sind überzeugt, dass digitale und vernetzte Produkte und Prozesse die Stellschrauben für den Erfolg unserer Kunden sind – und somit auch für uns. Schon heute liefern wir passende erstklassige Lösungen oder entwickeln diese gemeinsam mit unseren Kunden.“ Dazu zählen etwa smarte Maschinenkomponenten, kollaborative Robotiklösungen, intelligente Verpackungen, die die Patientenkommunikation vereinfachen, oder ein virtuell in Echtzeit zugeschalteter Servicetechniker. Seifert: „Unser konsequentes Denken in digitalen Lösungen und Industrie-4.0-Anwendungen nennen wir bei Körber Innovation 4.0.“ So lautet auch der Titel des Geschäftsberichts 2016 der Körber AG, der jetzt erschienen ist.

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung bewegten sich im Geschäftsjahr 2016 mit 127 Mio. Euro auf weiterhin hohem Niveau (2014: 145 Mio. Euro). Dies entspricht einer F&E-Quote von 5,7 Prozent (Vorjahr: 6,2 Prozent).

„Unsere solide finanzielle Basis ermöglicht uns, passend zu unserer Wachstumsstrategie in Zukunftstechnologien zu investieren, um zum Vorreiter für Digitalisierung und Industrie 4.0 in unseren Märkten zu werden“, unterstreicht Harald Vogelsang, Finanzvorstand der Körber AG. „Darüber hinaus geben uns unsere Liquiditätsreserven den notwendigen Spielraum, unsere langfristige Wachstumsstrategie mit Akquisitionen zielgerichtet zu unterstützen.“

Im Jahr 2016 investierte der Konzern in technologisch herausragende Unternehmen, die zudem den Internationalisierungskurs der jeweiligen Geschäftsfelder beschleunigen.

Im Juli 2016 erwarb der Konzern Qubiqa Logistics A/S mit Sitz in Arden, Dänemark. Das Unternehmen firmiert seit Mai 2017 unter dem Namen Riantics A/S. Riantics erweitert das Geschäftsfeld Logistik-Systeme als führender Anbieter von Depalletierlösungen. Das Angebotsspektrum umfasst Produkte, Systeme und Services zur Realisierung vollautomatischer Materialfluss- und Kommissionieranlagen. Mit dem sogenannten Layer Picker® verfügt Riantics über das weltweit führende Produkt in der Lagendepalettiertechnik.  

Im November 2016 gab Körber die Akquisition von Fargo Automation, Inc. bekannt, die Anfang Januar 2017 vollzogen wurde. Fargo Automation mit Sitz in Fargo, North Dakota, USA, ergänzt das Geschäftsfeld Pharma-Systeme. Das Unternehmen entwickelt und fertigt automatisierte Verpackungsanlagen für die Pharma- und Medizinbranche. Dazu gehören unter anderem Lösungen für das Handling von Spritzen und Komplettlösungen für die Integration ganzer Verpackungslinien.

Zum Jahresende 2016 waren weltweit 11.246 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (2015: 11.578) im Konzern beschäftigt. Weltweit arbeiten die Körber-Unternehmen und -Mitarbeiter eng vernetzt zusammen und agieren als Partner ihrer Kunden in deren Märkten. „Unsere Teams verbessern ihre Leistungen fortlaufend und im gegenseitigen Austausch – immer ausgerichtet auf den Nutzen für unsere Kunden“, betont CEO Stephan Seifert. „Ein ganz besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitern, die im Jahr 2016 mit Engagement, Verantwortung und Expertise unseren Erfolg erneut mit vielfältigen Innovationen vorangetrieben haben.“

Ausblick

Die Ergebnisse im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs lassen den Körber-Konzernvorstand zuversichtlich in die Zukunft blicken. „Wir erwarten für dieses Jahr steigende Auftragseingänge und Umsätze“, so Harald Vogelsang. „Ebenso wird sich das Ergebnis positiv entwickeln.“ Stephan Seifert ergänzt: „Ein starker Fokus unserer Investitionen liegt erneut auf Forschung und Entwicklung. Wir bauen die Technologie- und Marktführerschaft unserer Geschäftsfelder im Kerngeschäft mit digitalen Innovationen weiter aus. Auch in diesem Jahr werden wir mit Innovationen 4.0 unsere Kunden begeistern. Ein Beispiel ist eine Smart Factory, die die Fritz Studer AG im Geschäftsfeld Werkzeugmaschinen derzeit implementiert.“

Pressemitteilung 09.06.2017 (pdf)