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04.08.2017

Körber-Konzern beteiligt sich an Berliner Start-up „BigRep“

Zukunftstechnologien klar im Fokus: Der internationale Technologiekonzern Körber unterzeichnete die Verträge für eine Minderheitsbeteiligung an dem Berliner Start-up „BigRep“. Mit der Beteiligung unterstreicht der Konzern das große Potential der additiven Fertigung für die Industrie.

Bei Körber stehen alle Zeichen auf Wachstum – dazu gehören auch strategische Investitionen. Wichtige Zukunftstechnologien und -märkte stehen dabei im Fokus.

Das Berliner Technologie-Startup „BigRep“ produziert großformatige 3D-Drucker für die additive Fertigung. Neben klassischen Anwendungsgebieten in der Industrie für u. a. die Ersatzteilfertigung, können die Drucker dank ihrer Größe auch Möbel oder Designobjekte aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff drucken. Hauptsitz des 2014 gegründeten Unternehmens ist in Berlin-Kreuzberg. Hier arbeitet ein interdisziplinäres Team mit Experten aus 14 verschiedenen Nationen an der Zukunft des „Additiven Manufacturing“.

„BigRep hat sich in den vergangenen drei Jahren zu einem wettbewerbsstarken, stetig wachsendem Unternehmen mit über 70 Mitarbeitern und Niederlassungen in den USA und in Asien entwickelt“, so Michael Horn, Mitglied des Konzernvorstands der Körber AG. „Über unsere Beteiligung als Minderheitsgesellschafter bei „BigRep“ wollen wir, neben unserem bereits vorhandenen Know-how durch das Joint Venture mit der IRPD, die Möglichkeiten der additiven Fertigung noch intensiver ausloten und innerhalb unserer Geschäftsfelder für weitere Kundenanwendungen nutzen.“

„Durch die Beteiligung können wir erneut in die Weiterentwicklung unserer Produkte, den Ausbau unseres globalen Footprints sowie in unseren Vertrieb investieren“, berichtet René Gurka, CEO von BigRep. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit den erfahrenen Kollegen von Körber.“

Innerhalb der Konzern-Struktur wird „BigRep“ Teil des Geschäftsfelds Unternehmensbeteiligungen. Dieses bietet den passenden Rahmen für jene Unternehmen, mit denen der Konzern „Neuland“ betritt.

Pressemitteilung 04.08.2017